Elektro Kickscooter: PLEV – abschließende Regelung durch den Gesetzgeber

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Eine Debatte, die es dieses Jahr in die Medien geschafft hat und nachträglich das Bild urbaner Mobilität prägen könnte, liegt im Bereich von elektrischen Kickscootern. Wie so oft, wenn es neue Technologien gibt, muss sich die Gesetzeslage erst im Nachhinein daran anpassen und entsprechende Regelungen treffen – genau das ist auch bei den Kickscootern, die auch als PLEV bezeichnet werden, der Fall gewesen. Die Abkürzung PLEV steht dabei für Personal Light Electronical Vehicle und beschreibt dementsprechend die Kickscooter mit dem Elektroantrieb ausgesprochen gut. Doch welche Entscheidungen letzten Endes inzwischen getroffen wurden, wirft weiterhin stellenweise Verwirrung auf und ist nicht immer abschließend geklärt.

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Elektroantriebe nun auch bei Kickscootern: Das bieten PLEV

Der Wandel hin zu Elektroantrieben ist ein relativ logischer Schritt, wenn beispielsweise Alternativen betrachtet werden. So gibt es ganz klassische Verbrenner, die auch nach Meinung vieler Experten vor starken Rückgängen und unter Umständen weiteren Verboten stehen. Bei Kickrollern gibt es außerdem den alten Antrieb durch das Treten. Das ist zwar an sich als kleine sportliche Aktivität gar nicht so schlecht, allerdings häufig wenig alltagstauglich. So ist die Anstrengung groß, was besonders auf dem Weg zur Arbeit nachteilhaft sein kann. Außerdem werden nur geringe Geschwindigkeiten erreicht und große Distanzen können auch nicht besonders gut überwunden werden. Elektronische Antriebe lassen sich einfach laden und können gut eingesetzt werden, indem ausreichend Energie beigesteuert wird. Außerdem sind sie recht umweltverträglich und ausgesprochen leise. Das Grundprinzip von PLEVs versteht es daher auf vielen Ebenen zu überzeugen.

Besonders im urbanen Alltag sind PLEV eine willkommene Ergänzung

Die vielen Vorteile der PLEV bieten natürlich einige Anwendungen. So ist besonders die Verwendung in Städten geeignet. Die Abhängigkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln kann einschränken oder das Netz kann schlichtweg fehlen. Autos sind wenig geeignet und bringen oft für tägliche Wege von mehreren Kilometern mehr Nachteile als Vorteile. Ein PLEV kann daher gut für solche Distanzen genutzt werden und überzeugt durch ausgesprochen wenig Aufwand. Der Weg von Tür zu Tür oder der Weg von Bushaltestelle zu Tür sind besonders beliebte Strecken. Auch darüber hinaus finden sich Anwendungen, da auch außerhalb der Städte besonders öffentliche Verkehrsmittel nicht gerade überzeugen. Somit gibt es von Geschäftsleuten bis hin zu Jugendlichen viele Zielgruppen, die von Kickscootern und der neuen Gesetzeslage profitieren können.

Neue Regelungen von Seiten der Bundesregierung machen das Fahren von Kickscootern möglich

Die nun inzwischen manifestierten und getroffenen Regelungen zielen auf viele Aspekte ab. Einer hiervon liegt in der Höchstgeschwindigkeit, die von den PLEV zurückgelegt werden darf. Stattliche 20 km/h sind hierbei als Höchstgeschwindigkeit festgelegt, die eingehalten werden muss. Das bringt gleich mehrere Aspekte mit sich. Einerseits gibt es daher keine Helmpflicht, die Option natürlich trotzdem. Andererseits müssen die PLEV somit auf dem Radweg fahren, sofern dieser vorhanden ist, ansonsten auf der Straße. Besonders dieser Punkt war lange Teil der Debatte, immerhin ist die somit festgelegte Regelung nicht ganz unwichtig sowohl für andere Verkehrsteilnehmer als auch für Fußgänger.

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Für den Bürgersteig ist die Geschwindigkeit zu hoch und somit gefährdend. Auf Fahrradwegen kann es aber auch zu Einschränkungen kommen, da bereits herkömmliche Fahrräder, aber im Besonderen Elektroräder höhere Geschwindigkeiten erreichen können und die PLEV auch hier zu Behinderungen führen. Es gibt entsprechend auch Zonen, in denen die Nutzung nicht ohne weiteres möglich ist. Hierzu können Fußgängerzonen zählen, die dann nur mit einer Kennzeichnung durch ein extra neu eingeführtes Schild die Erlaubnis besitzen.

Noch nicht abschließend geklärt ist die Regelung bezüglich eines Führerscheins, der sogar bereits ab dem 14. Lebensjahr verfügbar gemacht werden soll, also noch vor Mofas. Hierzu sind aber noch keine abschließenden Beschlüsse gefallen und auch andere Altersgrenzen stehen im Raum.

Für den Gebrauch gibt es von Seiten des Gesetzgebers außerdem einige Regelungen in Bezug auf das Fahrzeug selbst, die noch mehr abdecken als lediglich die Höchstgeschwindigkeit. So darf die Leistung nicht mehr als 500 Watt betragen. Ausnahmen sind hierbei aber wenig verwunderlich möglich, weshalb auch Leistungen von 1.200 Watt, also mindestens doppelt so viel. möglich sind. Hierfür muss der Kickroller allerdings in der Lage sein sich selbst auszubalancieren und ein spezielles Kennzeichen wird notwendig.

Alternativen zu den PLEV sind weiterhin klassische Roller, inzwischen auch mit Elektroantrieben

Auch wenn die Zukunft von PLEV sehr beeindruckend prognostiziert wird, hat dieser natürlich auch einige Einschränkungen, die beispielsweise in der Mitnahme von Personen und Transportgütern liegen. Alternativen sind vorhanden, inzwischen auch mit elektronischen Antrieben. Hierzu zählen verschiedenste Roller, die ebenfalls für kurze Strecken gut geeignet sind, bei Bedarf aber auch gerne etwas weiterfahren. Sie haben etwas mehr Leistungsfähigkeit und bieten ebenfalls viele Vorteile, wie eine oft deutlich höhere Geschwindigkeit bei einem ähnlich geringen Preis.

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