Was beim Roller Tuning erlaubt ist und was nicht

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Fahrzeuge sind oft von Haus aus darauf ausgelegt mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis zu überzeugen und besonders viele Standards zu erfüllen, die möglichst viele potenzielle Kunden einschließen. Das gilt auch bei kleineren Fahrzeugen wie Rollern in ausgesprochener Breite und oft gibt es hier auch nicht so viele Möglichkeiten, um bereits beim Kauf Pakete zur Aufwertung auszuwählen. Oft hilft hier das spätere Tuning der Roller, welches den Fahrzeugen zu mehr Leistung und anderen Aspekten verhilft. Doch hier gibt es bei allen Fahrzeugen viele Einschränkungen und Grundlagen, die beachtet werden müssen, damit das Roller Tuning legal vonstatten läuft. Bußgelder und weitere Strafen drohen ansonsten, wenn der Schwindel beim Tuning auffällt.

Genau aus diesem Grund möchten wir Ihnen weitere Informationen zu diesem Thema geben, damit Sie beim Roller Tuning keine Fehler begehen und empfindliche Strafen nicht riskieren.

Mit dem Roller Tuning kann mehr Leistung herausgekitzelt werden, doch Vorsicht!

Ganz häufig dreht es sich beim Tuning darum mehr Leistung zu erzielen. Das kann auf vielen Wegen geschehen. Zu diesen zählen beispielsweise bessere Teile rund um den Antrieb oder andere Bauteile, die leichter sind und somit die Leistung erhöhen. Doch Roller Tuning bietet vieles mehr, da beispielsweise auch der Sound des Rollers häufig verbessert werden soll, was in aller Regel schlichtweg „lauter“ bedeutet. Besonders hierbei gibt es einige Aspekte, die schnell mit Bußgeldern bestraft werden können.

Gleiches gilt auch für Aspekte wie Veränderungen der Verkehrssicherheit und Umwelt sowie auch veränderte zulässige Fahrzeugmaße können mit Strafen aus dem Bußgeldkatalog belegt werden. Und oft muss auch die Betriebserlaubnis beim Roller Tuning erneut eingeholt werden, denn sonst drohen auch dort Bußgelder.

Es gibt beim Roller Tuning einige grundlegende Aspekte zu beachten

Generell gibt es auch Fälle, bei denen so gut wie keine Bedenken notwendig sind. Hierzu zählen beispielsweise Originalteile vom Händler oder Hersteller, die beim Roller Tuning eingesetzt werden, sofern diese für das jeweilige Fahrzeug zugelassen sind. Es gibt beispielsweise auch vergleichbare Teile anderer Hersteller, die ganz häufig kein Problem sind. Eine generelle Empfehlung, die wir aussprechen möchten, ist allerdings jene, dass Sie sich möglichst immer beim TÜV informieren, um Missverständnisse zu verhindern und auf der sicheren Seite bleiben.

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Die Gesetzeslage bietet außerdem einige Grauzonen und zwar dann, wenn es im Grunde genommen nicht weiter auffällt, dass die Teile verbaut wurden, obwohl diese eigentlich verboten sind. Hier hängt es auch ganz häufig vom Einzelfall ab, immerhin sind Konfiguration von Fahrzeug und Tuningbauteil stark voneinander abhängig, da es oft nur Nuancen wie veränderte Maße sind, die darüber entscheiden was erlaubt ist und was nicht.

Das Entfernen der Drossel gehört zum häufigsten Roller Tuning

Generell gibt es auch eine Faustregel, die das Steigern der Leistung beim Roller Tuning unterbindet, allerdings ist auch hier zu differenzieren. So ist ganz häufig eine Drosselung eingebaut, die die Höchstgeschwindigkeit der Roller bewusst einschränkt. Das ist deshalb notwendig, weil es für verschiedene Führerscheinklassen auch unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten gibt, die erlaubt sind. Das hängt oft mit dem Alter der fahrenden Person zusammen und ist deshalb unheimlich wichtig. Prinzipiell ist hierbei eine Entdrosselung möglich, wichtig ist allerdings, dass die Fahrerlaubnis danach weiterhin beim Fahrer vorliegt. Doch ebenfalls zu beachten ist, dass es auch Höchstleistungsgrenzen der Roller gibt, die durch diesen Schritt nicht überschritten werden dürfen, ansonsten drohen Gefahren.

Veränderungen am Auspuff sind beim Roller Tuning nicht unüblich

Auch der Auspuff ist ein gern gesehenes Bauteil, welches an Rollern durch Roller Tuning verbessert werden soll. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, die von kleinen Bauteilen bis hin zum vollständigen Auspuff reichen. Relevant werden hierbei die Bestimmungen auf mehreren Ebenen. Besonders der Lärmschutz ist hierbei wichtig, da das Ziel von Roller Tuning am Auspuff ganz häufig im Bereich des Sounds liegt. Unnötige, lautere Bauteile sind dementsprechend eher unzulässig, doch auch hier gilt es den Einzelfall zu überprüfen, um Sicherheit zu haben. Des Weiteren können auch Aspekte wie das Herausstehen des Auspuffs über die Standardmaße Beachtung finden, allerdings ist das eher seltener.

Weiteres Roller Tuning kann erlaubt oder verboten sein – stellenweise sollte es geprüft werden

Das Tuning ist ausgesprochen vielfältig und oft betreffen die Regeln nicht die Bauteile direkt, sondern sind eher allgemeiner Natur. Deswegen gibt es eine Vielzahl an Vorschriften, die im Bußgeldkatalog geführt werden und gegebenenfalls nicht erlaubt sind. Hierzu kann unter anderem zählen, dass keine zusätzliche Beleuchtung installiert werden darf, was dementsprechend sowohl für funktionale Beleuchtung als auch für Bauteile mit ansehnlichen Zwecken wie der Unterbodenbeleuchtung gelten kann. Auch das Chiptuning ist stellenweise möglich, aber mit Vorsicht zu betrachten. So oder so raten wir Ihnen dazu, den Einzelfall zu überprüfen und die Arbeiten bei Unsicherheit von Werkstätten durchführen zu lassen oder auf die Beratung vom TÜV zurückzugreifen.

Haben Sie also Interesse am Roller Tuning gefunden, benötigen Sie selbstverständlich einen passenden Roller hierzu. Wir von motorrollershop.com können Ihnen daher bei diesem Schritt behilflich sein und bieten Ihnen ein breites Angebot. Wir decken alle Klassen ab, prinzipiell ist das Roller Tuning folglich bei allen bei uns angebotenen Rollern möglich. Werfen Sie daher einfach einen Blick in unser Angebot und lernen Sie dieses kennen.

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