Rollerführerschein – welcher Führerschein für welchen Roller?

thumbnail

© ferli/123rf.com

Verschieden leistungsstarke Fahrzeuge tummeln sich auf unseren Straßen und bieten ein buntes Bild. Stellenweise sind hier Unterschiede kaum durch einen oberflächlichen Blick zu erkennen. Das gilt besonders für Roller und Motorräder und ist dabei auch deutlich relevanter als beispielsweise bei herkömmlichen Autos. So gelten bei Rollern und Motorräder verschiedene Führerscheinklassen, die unmittelbar großen Einfluss auf die Fahrerlaubnis haben. Bei normalen Autos ist das nicht so wichtig, immerhin reicht hier für die meisten Autos ein einziger Führerschein.

Aus diesem Grund ist die Unterscheidung dahingehend, welcher Rollerführerschein für welchen Roller geeignet ist, enorm wichtig und wird von uns in der Folge weiter erläutert.

Der Rollerführerschein als Voraussetzung, um Roller zu fahren

Das Fahren von Rollern steht für ein großes Freiheitsgefühl und für viel Unabhängigkeit. Oft wird der Rollerführerschein von Heranwachsenden gemacht, generell gelten diese Erkenntnisse allerdings für alle Fahrer von Rollern. Der Roller selbst ist als mobiles Verkehrsmittel dabei nicht das allerschnellste Fahrzeug, überzeugt allerdings durch Wendigkeit und ebenfalls weitere Vorteile wie eine erleichterte Parkplatzsituation. Doch auch das Fahren an der frischen Luft und der Fahrtwind, die bei so offenen Fahrzeugen deutlich gespürt werden, stehen für das Lebensgefühl Roller. Gemeinsam mit dem jungen Einstiegsalter der Roller, ergeben sich somit viele Vorteile, die für den Roller und den Rollerführerschein stehen.

Es gibt klare Regeln für den Rollerführerschein

Von Gesetzeswegen gibt es klare Regeln, die das Thema Rollerführerschein betreffen. Konkret umgesetzt werden diese vom jeweiligen Staat, doch selbst die EU trifft hierbei einige grundlegende Regelungen, die sich stellenweise auswirken. Die wohl wichtigste Regel für die meisten Personen ist das Alter, da dieses ausgesprochen stark reguliert wird. Hierbei gibt es einen weiten Spagat, da besonders langsame Roller natürlich als früher Einstieg gelten, da bei solchen Geschwindigkeiten auch jüngeren Personen die Erlaubnis haben können. Dennoch ist der offene Aufbau von Rollern natürlich mit großen Gefahren verbunden, die folglich sogar bis hin zum Motorrad und größeren Geschwindigkeiten nicht weniger werden. Daher werden die Altersstufen auch nach der Leistung der Roller klassifiziert.

Hierbei geht es oft um die Geschwindigkeit, doch auch explizite Leistungsmerkmale wie der Hubraum und die Leistung in Kilowatt spielen hierbei mit ein. Auch die Anzahl der Räder und Angaben zum Aufbau wie das Gewicht können bei den Rollerführerscheinen einspielen. Dementsprechend gibt es wichtige Klassifizierungen, die den passenden Rollerführerschein zum jeweiligen Roller ausmachen.

Für den Einstieg ist der Mofa Führerschein der richtige Rollerführerschein

Das Thema Mofa Führerschein ist oft besonders interessant und streng genommen handelt es sich um keinen Führerschein, sondern um eine Fahrerlaubnis. Diese kann ab dem 15. Lebensjahr abgeschlossen werden und ist in der Folge für Roller mit einem Hubraum von 50 ccm. Es muss dann allerdings eine Drosselung vorliegen, die bei 25 km/h liegt. Für den allerersten Einstieg ist daher diese dem Rollerführerschein verwandte Fahrerlaubnis besonders interessant.

Die Führerscheinklasse AM gilt als der klassische Rollerführerschein

Für den klassischen Roller gibt es die Führerscheinklasse AM. Diese ist für die zweirädrigen Roller, aber auch für Varianten mit drei oder vier Rädern geeignet. Auch hier ist die Leistung nicht überragend, allerdings an die Aufgaben des Rollers angepasst. Daher gibt es auch hier die Limitierung auf den Hubraum von 50 ccm, allerdings muss keine Drosselung mehr vorliegen, weshalb Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h möglich sind. Die Nutzleistung liegt bei 4 kW, was bei elektrischen Varianten wichtig werden kann.

In Sachen Alter kommt es ein wenig auf das Bundesland an, da einige sogar den Rollerführerschein AM bereits ab dem 15. Lebensjahr erlauben, allerdings ist die Regel das 16. Lebensjahr. Somit kann bereits nach einem Jahr eine deutlich höhere Geschwindigkeit gefahren werden, sofern dieser Rollerführerschein absolviert wird.

Weitere Führerscheinklassen für den Rollerführerschein

Es gibt auch Roller, die wider Erwarten vieler Laien noch schneller als 45 km/h fahren und auch einen größeren Hubraum besitzen. Hierbei handelt es sich häufig um Roller mit bis zu 125ccm Hubraum und auch deutlich höheren Geschwindigkeiten, oft über 80 km/h. Diese werden allerdings eher wie ein Motorrad klassifiziert, wobei sich das in Sachen Führerschein nicht wirklich unterscheidet. Die Klasse A1 ist gemeint und ist bis zu einer Leistung von immerhin 11 kW geeignet. Auch dieser Rollerführerschein kann bereits ab dem 16. Lebensjahr absolviert werden und bietet sogar weitere Erlaubnisse für die darunterliegenden Klassen. Im weiter fortschreitenden Alter können dann noch weitere Führerscheinklassen absolviert werden, die ebenfalls zum Fahren von Rollern befähigen, stellenweise selbst dann, wenn eigentlich eine Prüfung für Autos abgelegt wird.

Den passenden Roller zum Rollerführerschein gibt es bei Motorrollershop.com

Haben Sie also eine Entscheidung für einen Rollerführerschein getroffen, so fehlt im Grunde genommen nur der Roller, um richtig durchzustarten. Für alle genannten Rollerklassen ist motorrollershop.com dabei Ihr Ansprechpartner. Wir bieten eine breite Auswahl und vielfältige weiterführende Informationen rund um das Thema Rollerführerschein. Abwechslungsreichtum ist in allen Facetten vorhanden und umfasst daher unterschiedliche Designs, Leistungen und auch Antriebsformen. Folglich ist auch für Sie das richtige Modell in unserem Shop vorhanden. Mit dem dazu passenden Rollerführerschein können Sie schon bald eine neue Mobilität verspüren.

motorrollershop.com